Mittlerweile haben sich Konsortien für die Definition von Standards und Normen gebildet, in Europa nimmt Deutschland bei der Einführung und Durchsetzung dieser Technologie eine führende Stellung ein. Die direkt erkennbaren Nutzeffekte sind branchenbezogen sicher unterschiedlich, jedoch kristallisiert sich für den Bereich Nahrungsmittel ein recht klares Anwendungsprofil heraus. Führende Lebensmittelgroß- und einzelhandelsunternehmen (z.B. Metro Future Store Initiative) definieren bereits die Anforderungen an eine lückenlose Dokumentation des Warenflusses vom Hersteller bis zum Verkaufsraum.
Hierbei sollte der Nutzen nicht ausschließlich auf Seiten des Handels gesehen werden! Die Möglichkeit des Rücklaufs von Daten an Distributoren und Hersteller erlaubt eine bedarfsgerechte Versorgung des Endabnehmers.
Einer Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zufolge wird sich die Zahl der Unternehmen, die RFID einsetzen, von 20 Prozent im Jahr 2006 auf 40 Prozent im Jahr 2010 erhöhen. Branchenvertreter schätzen, dass sich durch den Einsatz von RFID Effizienzeffekte von fünf bis zehn Prozent erzielen lassen.

