DIE 5 HÄUFIGSTEN DENKFEHLER ZUM THEMA DIGITALISIERUNG

Matthias KehlUncategorizedLeave a Comment

1. Mit der Digitalisierung setze ich meine Daten und die meiner Kunden einem hohen Risiko aus
Daten waren noch nie so sicher wie heute. Neue Technologien haben viele Probleme gelöst. Datenverlust durch Wasser- oder Feuerschäden sind heute durch digitale Archivierung quasi ausgeschlossen. Voraussetzung ist aber neben einem Dokumenten Management System (DMS) die Nutzung von Cloud-Services. So kann man jederzeit und von überall auf alle Informationen zugreifen. Dazu kommt, dass die DSGVO für weitere Sicherheit gesorgt hat und auch Systeme aus den USA diese sehr gut abbilden. 

2. Digitalisierung kostet viel Geld
Die Investition in neue Technologie und der Umbau bestehender Strukturen ist sicherlich nicht kostenlos. Aber die entstehenden Kosten sind immer in Relation zum entstehenden Mehrwert zu sehen. Wenn durch diese Investition dem Kunden ein verbesserter Service entsteht, er einfacher Bestellungen aufgeben und monitoren kann, seine Bedürfnisse besser gedeckt werden können, oder er mehr Sicherheit für seine eigenen Abläufe bekommt, kann diese zu einem USP für Sie führen. Bevor Sie jedoch anfangen zu investieren, ist ein Strategieplan notwendig. In welchen Bereichen brauchen/möchten Sie Veränderung herbeiführen? Gibt es quick wins, die sowohl für Sie aber auch für den Kunden zu spüren sind? Nicht immer ist das große Ziel der erste Schritt. Man kann in der Regel mit kleinen Steps schon viel erreichen. 

3. Mit jedem digitalisierten Arbeitsschritt verliere ich mehr Kontrolle

Die Digitalisierung wird unsere Arbeitswelt erneut verändern. Sie wird aber den Mensch nicht ersetzen, sie wird den Arbeitsplatz verändern. Sie wird vor allem Routinearbeiten präziser und ohne Unterbrechungen machen. Das sieht man sehr schön in der Autoindustrie. Ist ein Roboter einmal richtig programmiert, kann er seine Arbeitsschritte stundenlang mit gleicher Präzision ausführen. Um weiterhin die Kontrolle über seine Abläufe zu haben, bieten wir unseren Kunden entsprechende Live-Dashboards an, welche immer den aktuellen Status der Abläufe darstellen. 

4. Digitalisierung brauche ich nicht, mein Laden läuft
Viele Unternehmen schauen auf 20, 30, oder noch mehr Jahre erfolgreiches Unternehmertum. Man hat viele Dinge bis heute richtig gemacht. Wir haben aber auch schon viele Beispiele erlebt, in denen auch die größte Erfahrung nicht zum Überleben von Unternehmen beitragen konnte. Unternehmen wie Quelle oder Kodak haben die Digitalisierung verschlafen. Neue Ideen haben dazu geführt, dass andere Unternehmen sie einfach ersetzt haben. Das Gleiche gilt für den stationären Handel. Viele Produkte werden heute einfach online bestellt und am nächsten Tag geliefert. Das haben viele Unternehmen unterschätzt. Im Jahr 2000 lag der Anteil von Onlinehandel noch bei 9,7%. 2016 lag er schon bei 67,8%. Wer hier rechtzeitig investiert hat, kann mit der Erfahrung der Vergangenheit seine tägliche Arbeit verbessern. Fazit: Man sollte nicht der Erste sein, aber wer zu lange wartet, hat den richtigen Zeitpunkt vielleicht auch verpasst. 

5. Mehr Digitalisierung bedeutet ein höheres Ausfallrisiko
Genau das Gegenteil ist der Fall. Moderne Maschinen sind bereits heute mit Sensoren versehen, die den Verschleiß der Maschine jederzeit melden. Das Gleiche gilt auch für Dokumente im Unternehmen. Früher hat man jegliche Dokumentation in Ordnern gesammelt. Heute liegen diese Informationen in digitalen Archiven und können von überall abgerufen, gesucht und bearbeitet werden. Einzig die IT-Infrastruktur ist richtig zu wählen und auszustatten. Wir bieten unseren Kunden unterschiedliche Möglichkeiten, Cloud-Services zu nutzen. Dabei können Sie unterscheiden ob Sie INTEGRA als SaaS nutzen wollen, oder Ihre komplette Infrastruktur in unser Rechenzentrum geben. Diese Alternative wird häufig als “teure Variante” gesehen, stellt sich aber bei einer echten Vollkostenrechnung meist als die günstigere und bessere heraus.

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