E-Commerce – Wie man als B2B Unternehmen davon profitiert!

Matthias KehlNewsLeave a Comment

E-Commerce! Es sind nur neun Buchstaben, die aber enorme Möglichkeiten bieten. Denn die Online-Branche wächst rasant, und ist ein wichtiger Bestandteil im richtigen Mix, um Kunden zu begeistern und den Umsatz zu steigern.

1 . B2B und B2C: Gibt es wirklich einen Unterschied

Wer einen der grundsätzlichen Unterschiede zwischen einem B2B- und einem B2C-Shop verstehen will, muss beispielsweise an eine typische Supermarktkasse denken. In der sogenannten „Quengelzone“ direkt an der Kasse sind eher niedrigpreisige Artikel wie Süßwaren zu finden, die typische Impulskäufe ohne langes Nachdenken auslösen sollen.
Während dieses Konzept durchaus erfolgreich in einem B2C-Onlineshop übertragen werden kann, laufen B2B-Verkäufe in der Regel anders. Kaufentscheidungen sind nicht impulsgetrieben, sondern erfolgen in der Regel auf der Basis von realen Bedarfen. Meist haben diese Kunden auch ein festes Sortiment mit bereits verhandelten Preisen, Kunden-Aktionen und allen Facetten, die man aus der Getränke-/Lebensmittelwelt kennt.

2. Technische Besonderheiten im WebShop

Ein B2B-Onlineshop ist für den Business-Kunden in erster Linie ein Arbeitsmittel, das ihn bestmöglich bei der Beschaffung der benötigten Produkte unterstützen muss. Um Transparenz zu schaffen, sollten in jedem Fall wichtige Basis-Informationen wie Daten zu den vergangenen Bestellungen, zum Auftragsvolumen oder zum Status des letzten Auftrags verfügbar sein. So lässt sich der Einkaufsprozess des Unternehmens auch im Shop umsetzen.

Wer sich darüber hinaus auch inhaltlich von der Konkurrenz absetzen möchte, kann mit Angeboten und technischen Features punkten, die individuell auf den Shop maßgeschneidert sind. Das kann beispielsweise ein Filtersystem sein, mit dem nur diejenigen Produkte angezeigt werden, die zu einer vorangegangenen Bestellung geliefert wurden.

Doch oftmals ist die Anbindung zwischen ERP Software und WebShop bzw. E-Commerce Plattform der Pferdefuß. Nicht nur die sind ein Hindernis, auch die Pflege der Schnittstellen sowie der Austausch von Stamm- und Bewegungsdaten führen oft zu hohem Aufwand.

3. WebShop braucht das ERP als Datenbasis

So banal es im ersten Moment klingen mag, Content und Commerce zu verknüpfen: Wer für die Pflege von Inhalten jedes Mal erst die Technik oder IT-Abteilung einschalten muss, kann auf lange Sicht nicht gewinnen. Im Idealfall müssen das ERP-System und der WebShop auf die gleiche Datenbasis zurückgreifen. Editoren sollten zudem so gestaltet werden, dass auch Mitarbeiter ohne HTML- und Programmierkenntnisse schnell und einfach neue Inhalte einpflegen können. „Wir haben bei der Integration darauf geachtet, dass alle Artikel-/Kundendaten per Knopfdruck in unsere e-commerce Lösung laufen. Mitarbeiter pflegen somit nur innerhalb von INTEGRA ihre Daten. Der INTEGRA WebShop ist quasi nur eine andere Sicht auf die INTEGRA Daten“, erklärt Matthias Kehl, Geschäftsführer der ORGA-SOFT GmbH. Das gelingt beispielsweise, indem Details zu Produkten sowie passende Bilder direkt aus dem ERP-System übernommen werden. Gleichzeitig sollte der Marketinganwender volle Kontrolle über die aus dem WebShop übernommenen Inhalte haben, beispielsweise, um einen zum Blog-Artikel passenden Bildausschnitt aus einem Artikelbild zu definieren. So lässt sich flexibel auf das gewählte Content-Marketing-Thema mit passenden Verknüpfungen zum WebShop reagieren.

„Als klassisches B2B-Unternehmen muss ich meinen Kunden einfache Wege bieten, meine Ware zu beziehen, jederzeit“, so Matthias Kehl weiter.

4. Website und WebShop als Marketing-Instrumente nutzen

Auch wenn im B2B-Handel „harte“ Fakten und Informationen im Vordergrund stehen: Diese sollten ansprechend präsentiert werden. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Ob als Produkt- bzw. Erklärvideo, als Fachbeitrag, Case Study oder Kommentar zu aktuellem Branchengeschehen. Die grundlegende Strategie besteht dabei darin, branchenrelevante Inhalte zu produzieren und über verschiedenste Kanäle auszuspielen – vom eigenen Blog, der direkt mit dem WebShop verbunden ist, über die Facebook-Seite des Unternehmens bis hin zur Pressemitteilung. Denn relevante, inhaltlich ausgereifte Texte erzielen bei Suchmaschinen besonders gute Platzierungen. Durch die Verknüpfung mit für den B2B-Bereich typischen, sogenannten Longtail-Keywords – also Suchanfragen, die mehrere Wörter umfassen – wird der positive SEO-Effekt nochmals verstärkt.

Details wie auch die Broschüre zum Download finden Sie auf unserer Webseite.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.